2020 und 2021 wurde unsere Wirtschaft so fest wie noch nie in der Neuzeit durchgerüttelt. Bisher glücklicherweise noch ohne einen grösseren Schaden davon zu tragen.

Doch die individuellen Auswirkungen sind schon sehr stark zu spüren und zu sehen. Einige kommen nicht so unbeschadet durch diese Krise. Beispielsweise unsere lokalen KMU’s welche auf Grund fehlender Unterstützung und laufenden Verpflichtungen mit dem Rücken zur Wand stehen. Vor allem Selbstständig Erwerbende, welche kaum oder gar keine Kurzarbeit erhalten sind in einer sehr schwierigen Situation. Nicht selten werden Firmen beispielsweise von Ausgleichskassen trotz unverschuldeter Notsituation zur Kasse gebeten. Da wird eingetrieben was das Zeug hält- Auch wenn es sich um Akkontobeiträge handelt. Meist ohne Rücksicht auf die jeweiligen Schicksale.

Die forsche Vorangehensweise lässt nur erahnen, in welchem Zustand sich die erste Säule befindet. Die Menschen werden immer älter und das System wird weiterhin ausgenützt und ausgepresst. Auch wenn der Missbrauch seit den neunziger und zweitausender Jahren zurückgegangen ist, ist die Zahl der Rentner massiv angestiegen. Eine Lösung würde die Politik nur finden, wenn von Links nach Rechts alle an einem Strick ziehen. Nach dieser Pandemie sind die Lager jedoch noch weiter in deren Richtung gerückt und eine Kooperation, welche dieses Problem brauchen würde, scheint fast schon unmöglich.

Einen ähnlichen Trend zeichnet sich auch bei der zweiten Säule ab. So geht der Mindestzins im BVG leider nur in eine Richtung. Waren es im 2002 noch 4%, diskutiert man den Mindestzins aufs 2021 von dem, seit drei Jahren konstanten einen Prozent auf 0.75% zu senken. Dies trotz einem, unglaublich erfolgreichen Börsenjahr. Es läuft also darauf heraus, dass jeder selbst für sich und seine Altersrente zuständig ist.

Da es jedoch für jedes Problem bekanntlich eine Lösung gibt, hat man hier die Wahl zwischen Sparen in Eigenregie oder der Investition in die dritte Säule. Letztere hat den Vorteil vom Steuerprivileg. Über Jahre hinweg wurde über die Vor- und Nachteile einer Banken- bzw. Versicherungslösung diskutiert. Jedoch ist die wichtigste Frage nur ob man für das Alter vorsorgt oder nicht.

Ein guter Berater, kennt seine Kunden und die Ziele welche man in Zukunft erreichen will. Nur anhand dieser Informationen ist es überhaupt möglich dem Kunden zu einer Banken- oder Versicherungslösung zu raten und danach ein ganz individuelles Produkt massgeschneidert für den Versicherten und seine Bedürfnisse zu kreieren.

Mit der Initiative inZuekunft.ch Versuchen wir von Unterwaldner vor allem die junge Generation schon früh zu diesem Thema zu sensibilisieren. Denn wenn es uns gelingt, schon früh damit zu beginnen, wird es dann in den finanziell schwierigeren Zeiten im Leben nicht zur teuren Belastung.

 

×